Motorradfreunde

Aus Dorfgeschichte Blaubach
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Die Motorradfreunde an einem heißen Mittag auf dem Marktplatz von Gengenbach.
Lothar Hennchen

Beim Neujahrsempfang 2011 wurde u. a. das Thema "Vereine im Dorf" behandelt.Dabei wurden auch der Motorradclub aus den 1950-iger Jahren vorgestellt. Lothar Hennchen geb. 1948 wurde dadurch angeregt die Blaubacher Motorradfahrer anzusprechen, ob Interesse besteht, ab und an, zusammen zu Fahren. Seitdem gibt es im Dorf die Motorradfreunde Blaubach. Die erste gemeinsame Ausfahrt fand dann aber erst am 20.05.2012 statt. Ziel war die Grevenburg in Traben-Trabach. Mit dabei waren Manfred Trotzki, Werner Klein und Lothar Hennchen .Manfred fuhr damals eine Honda CX 500 aus den 80igern,die in Motorradkreisen auch Güllepumpe genannt wurde, wegen des quer eingebautem, wassergekültem V-Motor's, Werner eine Suzuki Intruder 800, die er auch heute noch hat,und Lothar eine Yamaha Virago 750. Bei späteren Touren kamen dazu Klaus Hess, Walter Reiß,Georg Hackenberg, Arthur Breuer, Stefan Spitzer aus Kusel, Andreas Lutz, Thomas Dreher aus Idar-Oberstein, Thomas Hennchen aus Oberalben, Christian Hellriegel aus Kusel und Andreas Klos aus Oberkirchen. Arthur Breuer ist der einzige, der ein Gespann fährt, eine BMW R 100 /7, die schon über 30 Jahre alt ist.

Die Höhepunkte 2014 waren eine 3 Tagestour durch die Vogesen und eine Fahrt zum Niederwald Denkmal.

2015 fuhren wir schon für 4 Tage in den nördlichen Schwarzwald.

Hier der Jahresrückblick 2016:

Auch im Jahr 2016 trafen sich die Motorradfreunde aus Blaubach und Umgebung, um ein paar schön Touren in unserem schönem Südwesten zu fahren und auch einige gesellige Stunden zusammen zu verbringen. Los ging’s in diesem Jahr mit einem Ausflug in die Pfalz nach Rülzheim mit Besuch der Straußenfarm Miou, wo wir gemütlich Mittagspause machten. Auf der Heimfahrt durch den Pfälzer Wald hat uns Werner noch zu einem Geheimtip für eine Kaffeepause geführt: Das Cafe Ingrid auf dem Hermersberger Hof. Die nächste Tour führte uns an den Rhein, nach Bad Salzig. Dort trafen wir uns mit unserem Kumpel Klaus, der dort in Reha war. Er hatte natürlich seine BMW mitgenommen. Und so konnten wir nach dem Mittagessen zusammen noch zum Gideon’s Eck fahren um die tolle Aussicht auf den Rhein und einen Kaffee zu genießen. Auf dem Heimweg mussten wir, wegen der Überflutungen in den Tagen vorher, etliche Umwege fahren, was uns auch wieder neue Wege durch den Hunsrück erschloß. Als Highlight dieses Jahres war unsere Schwarzwaldtour geplant. So starteten wir Donnerstag morgens bei kühlem, aber trockenem Wetter nach Tittisee-Neustadt. Unterwegs schälten wir uns nach und nach aus unseren Klamotten, weil es doch im Laufe des Tages sehr warm wurde. Das Navi führte uns auf teils kleinsten, aber wunderschönen Straßen zum Salenhof, wo wir bestens untergebracht und beköstigt wurden. Die erste Tagestour führte uns nach Schaffhausen, dort besuchten wir den sehr imposanten Rheinfall. Die zweite Tour sollte zum Schauinsland führen. Morgens erfuhren wir aber, daß diese legendäre Straße am Wochenende für Motorradfahrer gesperrt ist. Also zuerst mal nach Freiburg, dort Bummel durch die Altstadt mit Rast auf dem Markt, bei ca. 32 C° und dann Richtung Feldberg. Der hat sich aber erfolgreich vor uns versteckt. Nachdem wir zum 4. mal durch die gleiche Stadt gekommen waren, brachen wir das Vorhaben ab, und fuhren zurück zum Salenhof. Jetzt haben wir auf jeden Fall einen Grund, noch mal in diese schöne Ecke des Schwarzwaldes zu fahren. Nach 3 trocken und heißen Tagen, begrüßte uns der Tag zum nach Hause fahren mit Nieselregen. Nach 10 km mussten wir anhalten, um unsere Regenkombis an zu ziehen. In zwischen goß es in Strömen. Erst im Rheintal, in der Nähe von Offenburg, besserte sich das Wetter und wir konnten durch den Elsaß trocken nach Hause fahren.

Die nächste Ausfahrt ging durch den Hochwald zur Mosel nach Bernkastel, dann Mosel aufwärts bis Trittenheim. Nun quer durch den Hunsrück nach Saarburg. Bei sonnig, warmen Wetter war dort am Buttermarkt der Bär los und wir mussten etwas abseits, aber in einem hervorragendem Lokal, unsere Mittagspause halten. Zurück fuhren wir dann Richtung St.Wendel und dann nach Hause.

Die schönste Tagestour dieses Jahres führte uns nach Limburg. An Glan und Nahe entlang fuhren wir zum Rhein, mit der Fähre nach Lorch und dann durch das Wispertal und Bad Schwalbach nach Limburg. Nach dem Besuch der Altstadt und des Domes ging’s dann an der Lahn entlang nach Lahnstein. Nach einem Eis am Rheinufer, schnurrten wir wieder über den Hunsrück zur Nahe und weiter zum Glan und nach Hause. Die Abschlußfahrt für dieses Jahr ging am 15. Okt. wieder in den Hunsrück, und an die Mosel. Es war doch schon empfindlich kalt und auch neblig als wir nach Idar-Oberstein starteten. Und so nutzten wir die Gelegenheit unserem Kumpel Thomas einen Krankenbesuch abzustatten, und uns etwas aufzuwärmen.. Er hat noch an den Folgen einer Unterschenkelfraktur zu leiden, die er sich leider bei einem unglücklichen Unfall zugezogen hat. Im Hunsrück schien dann aber schon die Sonne und wir cruisten Richtung Kastelaun, In Mastershausen fanden wir ein prima Restaurant zum Mittagessen. Inzwischen hatte sich auch der Nebel an der Mosel aufgelöst und wir fuhren von Treis-Karden bis Bernkastel in schönstem Sonnenschein, und mussten sogar die gefütterten Jacken lüften. Nach einem Kaffee mit Kuchen in Morbach wurde es auch schon wieder kalt und wir sahen zu, dass wir über Birkenfeld nach Hause kamen.

Übers Jahr trafen sich die MoFa’s auch einige mal, um schönes Wetter für einen spontanen Ausflug zu nutzen.

Walter führte uns an einem Sonntagmorgen auf kleinen, aber feinen Strassen nach Schloßböckelheim und natürlich auch wieder heim. So besuchten wir auch mal die Hunsrückalm oder auf einer anderen Fahrt den Bostalseee. Eine Spritztour führte eine kleine Gruppe, Peter und Stefan, zur Burg Falkenstein und zurück über Obermoschel nach Meisenheim und durch’s Glantal zurück.

Natürlich hat bestimmt jeder auch noch viele eigene Touren gefahren und so manche Strasse unsicher gemacht.

In diesem Sommer haben uns bei unseren Touren folgende Biker begleitet :

Andreas Lutz,auf einer Suzuki GSX R 1100, Werner Klein,auf seiner Suzuki Intruder 800 VS, Walter Reiß,mit der Yamaha Virago 535, Klaus Hess,BMW K 1300, Manfred Trotzki Honda  ? , Thomas Dreher,auch eine Intuder 800 VS, Stefan Spitzer,fährt eine BMW F 800 R, Peter Dietrich,auf der Suzuki Bandit 1200, Thomas Hennchen,bewegt eine KTM LC 4 650, Christian Hellriegel mit seiner Dukati Multi Strada DS 1000 und Lothar Hennchen,auf seiner Kawasaki VN 900 SE.